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Oberförster war der erste Ruller Brandmeister |
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Geschrieben von Daniel Brüggemann
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Zwar gab es schon vor 1930 Blauröcke im Ort, die im Gemeindeauftrag "im Brandfalle mit der Spritze auszurücken" hatten, der Gründungstag der Wehr datiert auf den 19. Januar 1930.
 Die alte Garde mit ehemaligem Ortsbrandmeister Adolf Meyer. Heute stehen im Feuerwehrhaus am St. Bernhardsweg drei Fahrzeuge, mit denen die Ortswehr die Einsätze bestreitet. "Im Jahr 2004 war das bei acht Bränden, davon sechs Großbrände, und 38 Hilfeleistungen der Fall", zitiert Ortsbrandmeister Georg Vennemann aus dem Jahresbericht. Viel zu tun für die 31 Aktiven ' die zusammen insgesamt 4615 Stunden im Ernstfall oder bei Übungen zubrachten. Das war vor 90 Jahren noch anders, als es eine von der Gemeinde gewählte Mannschaft von 17 Männern unter der Leitung des Schumachermeisters Vohsler gab, die mit Gespannen zum "Spritzenfahren" ausrückte. 1919 wurden sie von der Gemeinde in eine Versicherung aufgenommen, was ihre "öffentliche und gemeinnützige Aufgabe" unterstrich. Im Januar 1930 war es soweit: Die Freiwillige Feuerwehr wurde offiziell gegründet. "Eine Kommission beschloss den Ankauf einer Motorspritze und weitere Ausrüstungen", berichtet Vennemanns Stellvertreter Michael Klenke. Zum ersten Brandmeister in Rulle wurde der Oberförster Einicke gewählt. Ihm folgten Franz Wahmhoff und später August Heese, der das Amt bis 1958 führte.
 Das Feuerwehrhaus wurde unter Leitung von August Hesse gebaut, das 1950 eingeweiht wurde. Unter seiner Leitung wurde das Feuerwehrhaus gebaut, das 1950 eingeweiht wurde. "Das ist noch heute die Zentrale, aber wir haben in der Zeit einiges verändern müssen", sagte der Ortsbrandmeister. Zum großen Teil in Eigenleistung wurde das Gebäude den wachsenden Bedürfnissen angepasst. "Schulungsraum, Dusch- und Sanitärräume und eine Vergrößerung der Garagenfläche waren nötig geworden." Ein Meilenstein war 1967 die Gründung der Jugendfeuerwehr durch Adolf Meyer. "Von da an konnten wir die Ausbildung des Nachwuchses in die Hände nehmen und verfügen seitdem über genügend Aktive", sagt der heute noch in der Altersabteilung aktive Meyer. Gegenwärtig sind acht Jugendliche in der Ausbildung, die für aus dem Dienst scheidende Mitglieder nachrücken. Ortsbrandmeister Vennemann betont," dass wir dadurch ein ungewöhnlich niedriges Durchschnittsalter von 32,7 Jahren in unserer Wehr haben". Zum 75-jährigen Jubiläum kann die Freiwillige Feuerwehr auf eine zielgerichtete Entwicklung zurückblicken und ist, wie ihr Leiter formuliert, "gut aufgestellt". Die Zusammenarbeit mit der Nachbarwehr aus Wallenhorst funktioniere hervorragend.
Lesen Sie in der kompletten Feuerwehr Chronik mehr über die geschichtliche Entwicklung der Feuerwehr Rulle. |