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Ferienspass: Feuerwehr „rettet“ Zeitungsente Paula Drucken Drucken
Geschrieben von Malte Wördemann   

ImageAuch in diesem Jahr beteiligte sich die Feuerwehr am 1. August an der Ferien(s)pass-Aktion der Gemeinde Wallenhorst. 26 Kinder fanden sich am Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Rulle ein, um an mehreren Stationen etwas über die Arbeit der Feuerwehr zu erfahren und die Gerätschaften auszutesten. Auch die Zeitungsente Paula war zu Gast.

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Pünktlich um 15 Uhr begann ein spannender und lehrreicher Nachmittag. Die Jungen und Mädchen wurden durch Ortsbrandmeister Georg Vennemann und die anwesenden Kameraden begrüßt. Anschließend ging es in kleineren Gruppen zu den verschiedenen Stationen, die bereits auf dem Schulhof der Grundschule vorbereitet worden waren. Den Kindern wurden die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr sowie die persönliche Schutzausrüstung erklärt. Am Fahrzeug wurden die wichtigsten Ausrüstungsgegenstände gezeigt. Natürlich sollte es nicht bei der Theorie bleiben: An einer Station galt es, die Funktion von Hydraulischem Rettungsgerät auszuprobieren. Unter Anleitung und mit Hilfe zweier Kameraden wurden Metallstangen zerschnitten und anschließend die kleinen Stücke mit dem Spreizer platt gedrückt. Außerdem durfte natürlich ein „Löscheinsatz“ nicht fehlen. Die hölzernen Kameraden dienten dabei als Zielscheibe und mussten möglichst schnell und geschickt mit Wasser befüllt werden. Der später aufgebaute Wasserwerfer wurde von einigen Kindern bei sommerlichen Temperaturen für eine Erfrischung genutzt.

Eine weitere Station betreute die Verkehrswacht Bramsche-Wallenhorst. Die Kinder wurden hier für den Toten Winkel sensibilisiert. Als Übungsobjekt wurde das Löschgruppenfahrzeug eingesetzt. Ein Kind übernahm die Rolle des Fahrzeugführers und musste die anderen Kinder der Gruppe über die Außenspiegel beobachten. Diese bewegten sich an der Beifahrerseite und steckten mit einem Tau das Sichtfeld des „Fahrers“ nach dessen Zurufen ab. So wurde anschaulich dargestellt, dass ein Fahrer eines Fahrzeugs die Radfahrer und Fußgänger nur sieht, wenn diese selbst den Fahrer im Spiegel oder direkt im Fahrzeug sehen können.

 

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Gerettet: Paula Print wird den Kindern übergeben.
Auch die Zeitungsente Paula Print der Neuen Osnabrücker Zeitung war zu Gast und hat einiges über die Feuerwehr gelernt, zum Beispiel über Hitzeschutzkleidung und Atemschutzgeräte. Paula stellte sich sogar als „Opfer“ zur Verfügung und musste von zwei Kameraden unter Atemschutz aus einem Nebenraum „gerettet“ werden. Das hat etwas länger als im Einsatzfall gedauert, weil die Kinder das Ausrüsten und das Vorgehen der Feuerwehrleute hautnah miterleben sollten. Für die gelungene „Rettung“ ernteten die Kameraden Applaus und die Kinder konnten Paula wieder unbeschadet in Empfang nehmen.

Zum Abschluss des Nachmittags gab es für alle Teilnehmer Würstchen vom Grill und Brause. Nach einer kurzen Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto wurden die Kinder schließlich von den Eltern in Empfang genommen.

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Volle Konzentration: Angestrengter Blick in den Seitenspiegel.
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Der Atemschutztrupp rüstet sich aus.

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Die orange Folie markiert den Toten Winkel vor dem Fahrzeug.

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Beeindruckend: Die Rettungsschere im Einsatz.

 
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