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Ferienspaß bei der Feuerwehr |
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Geschrieben von Malte Wördemann
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Freitag, 11.08.2006 - Warum habt Ihr keine Rutschstange? Wieviel gefüllte Badewannen passen in den Tank eines Löschfahrzeugs? Wo kann man ein Hydroschild kaufen? Was kostet eine Nebelmaschine? Diese und zahlreiche andere Fragen stellten die rund 40 Kinder, die im Rahmen der Ferien-Aktion der Gemeinde Wallenhorst am 11. August zu Gast bei der Feuerwehr Rulle waren. Die Kameraden gaben einen Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr.
 Kleine Übung mit den Kindern im verqualmten Feuerwehrgerätehaus Gemeindebrandmeister Vennemann begrüßte die jungen Besucher im Gerätehaus und berichtete kurz über die Aufgaben der Feuerwehr, den Unterschied zwischen einer Berufs- und einer Freiwilligen Feuerwehr und das Absetzen eines Notrufs. Dabei durfte ein Probealarm natürlich nicht fehlen. Anschließend ging es in kleineren Gruppen zu den Löschfahrzeugen. Mit Eifer stürmten die Kinder die Mannschaftskabine, um auf der anderen Seite wieder auszusteigen. Dort wartete bereits die Tragkraftspritze, die ebenso wie andere wichtige Geräte erklärt wurden. "Und was passiert, wenn der Tank leer und weit und breit kein Teich zu sehen ist?" In solchen Fällen muss die Feuerwehr Hydranten einsetzen.  Jedes Kind möchte am Liebsten als erstes in das Feuerwehrhaus. Schnell war der Hydrant vor dem Gerätehaus gefunden und die Jungen und Mädchen mussten einen Löschangriff aufbauen. Es wurden Schläuche ausgerollt und Amaturen an der richtigen Stelle unter Aufsicht eingebaut. Und so konnte schon nach wenigen Minuten "Wasser Marsch!" gerufen werden und aus zwei D-Rohren wurde der Rasen hinter dem Gerätehaus ausgiebig gegossen. Für große Begeisterung sorgte auch das Hydroschild, welches im Ernstfall nicht betroffenen Gebäude vor Hitze und Funkenflug schützt. Die Kinder waren sich einig, dass dieses Gerät wesentlich besser sei als der heimische Rasensprenger und an heißen Tagen für viel Spaß sorgen könne.
 Einmal löschen wie die Feuerwehrprofis Dass die Feuerwehr aber nicht nur zu Bränden ausrückt, sondern auch zu technischen Hilfeleistungen, wurde an einer anderen Station erklärt. Der beeindruckende Einsatz von Schere und Spreizer wurde an einem alten Metallregal demonstriert. Wie eine Papierschere durchschnitt das schwere Gerät das Blech. Teamarbeit war beim Löschen mit der Kübelspritze gefragt. Und auch beim "Feuerwehr-Puzzle", dem Zusammensetzen verschiedener Amaturen, half man sich gegenseitig. Natürlich durfte auch die obligatorische Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto nicht fehlen. Während kleine Gruppen durch den Ort gefahren wurden, stärkten sich die wartenden Kinder mit Bratwurst vom Grill und Brause.
 Wie funktioniert eine Pumpe bei der Feuerwehr? Wir haben es den Kindern erklärt. Den Höhepunkt und gleichzeitig den Abschluß des Nachmittags bildete eine kleine Mutprobe: Die Fahrzeughalle des Gerätehauses wurde vernebelt und wer wollte, konnte sich in den in diesem Fall ungefährlichen Rauch begeben. Dabei wurde gleich der Einsatz von Fluchthauben gezeigt. Die Kinder sollten verschiedene Gegenstände suchen und bemerkten sehr schnell, dass man nur noch am Boden einigermaßen gucken konnte. Auch diese Aufgabe wurde gemeistert, wenn auch in manchen Fällen nur im Beisein eines Feuerwehrmannes.
 Gespannt waren alle Kinder auf die Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto. Es konnte nach Ende der Veranstaltung festgestellt werden, dass die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit Kindergärten und Schulen Erfolge zeigt. Für die meisten Kinder ist die Notrufnummer 112 ein Begriff und auch das Absetzen des Notrufs dürfte kein Problem mehr sein. Außerdem kannten einige Mädchen und Jungen schon einzelne Ausrüstungsgegenstände der Feuerwehr. So konnte das Wissen über die Feuerwehr an einem erlebnisreichen Nachmittag, der auch den Kameraden viel Spaß gemacht hat, gefestigt und erweitert werden. |