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ZUGUNGLÜCK: Beinahe-Katastrophe in Osnabrück Drucken Drucken
Geschrieben von Daniel Brüggemann   

ZugunglückDonnerstag, 18.03.2004 - Vor dem Osnabrücker Hauptbahnhof ist ein Güterzugunglück glimpflich ausgegangen. Waggons mit einem Propangasgemisch entgleisten, ein Kesselwagen geriet in Brand. Die Feuerwehr konnte größere Explosionen jedoch verhindern.

Zugünglück in Osnabrück
Durch das Zugünglück war die Feuerwehr in Osnabrück im Dauereinsatz. Foto: Michael Hehmann, Neue Osnabrücker Zeitung

Die Lokomotive und 18 Waggons eines mit einem Propangasgemisch beladenen Güterzuges waren am Mittwoch gegen 22.30 Uhr unweit des Bahnhofs in Osnabrück entgleist. Der erste Kesselwagen sei in Brand geraten und explodiert, teilte ein Sprecher der Stadt Osnabrück mit. Eine rund 80 Meter hohe Stichflamme setzte die Lokomotive in Brand. Weitere Explosionen konnte die Feuerwehr verhindern.

Zugünglück in Osnabrück
Schweres Zugunglück: Die Feuerwehr musste einen großen Sicherheitsabstand zum Wagon einhalten. Foto: Michael Hehmann, Neue Osnabrücker Zeitung

Der Lokführer konnte sich unverletzt retten. Die umliegenden Häuser wurden zeitweise evakuiert. 86 Anwohner wurden vorsorglich in Sicherheit gebracht. Etwa 200 Helfer von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und Polizei waren im Einsatz. Die Ursache des Unglücks ist noch ungeklärt.

Zugünglück in Osnabrück
Lichterloh brannte der Wagon in Osnabrück. Foto: Michael Hehmann, Neue Osnabrücker Zeitung

Der Güterzug mit insgesamt 35 Wagen war auf dem Weg von Maschen bei Hamburg nach Hagen. Die Zugverbindung in Nord-Süd-Richtung ist voraussichtlich noch mehrere Stunden gesperrt. Fernzüge werden über Minden und Verden umgeleitet, sagte ein Sprecher der Stadt Osnabrück.

 
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