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Feuerwehreinsätze

 
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Gefährlicher Ammoniakaustritt Drucken Drucken
Geschrieben von Feuerwehr Wallenhorst   

AmmoniakunfallMontag, 12.12.2005 - In der Nacht vom 12.Dezember auf den 13. wurde die FF Wallenhorst gegen 00.00 Uhr zu einem Ammoniakunfall einer fleischverarbeitenden Firma Schwede in das Hollager Industriegebiet gerufen.

Ammoniakunfall
Ammoniakunfall: Feuerwehr unter scherem Atemschutz im Einsatz. Foto von Sebastian Hollermann
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand nicht fest, ob alle Arbeiter das Gebäude rechtzeitig verlassen konnten. Die Feuerwehrleute durchsuchten unter schwerem Atemschutz das Gebäude nach Personen ab.

Parallel suchten Feuerwehleute, unterstützt von einem Kundendienstmitarbeiter nach dem Leck in der Kühlanlage. Die Anlage wurde vom Monteur abgeschiebert, um so den Druck von den Rohrleitungen zu nehmen. Nach der Belüftung der Räume und einer Ammoniaknachweisprüfung wurde gegen 02.00 Uhr festgestellt, dass kein weiterer Austritt folgte. Die schadhafte Stelle wurde an einer Rohrleitung an einem Aggregat festgestellt. Die sich in dem Gebäude aufgehaltenen Arbeiter hatten sich bereits eigenständig zur Untersuchung in umliegende Krankenhäuser begeben. Drei von ihnen konnten bereits in derselben Nacht das Krankenhaus verlassen.

Die letzten Einsatzkräfte der FF Wallenhorst rückten gegen 03.00 Uhr von der Einsatzstelle ab. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Im Einsatz befanden sich die FF Wallenhorst und Rulle, sowie der Gerätewagen-Gefahrgut (GWG) aus Belm. Zusätzlich wurde vorsorglich der Rettungsdienst alarmiert.

Eingesetzte Kräfte: ca. 30, davon 14 unter schwerem Atemschutz

 
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